Wie sich die FDP verrechnete

Der stern hat die FDP vor Gericht verklagt. Warum denn das?

Normalerweise sind es andere, die versuchen uns zu verklagen, wegen Artikeln, die ihnen nicht gefallen. Jetzt sind wir als Redaktion des stern gegen eine Partei vorgegangen. Das ist ein ziemlich ungewöhnlicher Vorgang. Aber die FDP hat sich auch etwas geleistet, was gelinde gesagt unüblich ist.

Ende vergangener Woche haben wir der FDP vom Landgericht Hamburg per einstweiliger Verfügung untersagen lassen, insgesamt 21 Fragen auf ihrer Website zu veröffentlichen, die wir zuvor an die FDP gerichtet hatten. „Wir stehen für Transparenz“ – unter diesem Titel hatte die FDP unsere Fragen und ihre Antworten online gestellt.

Der Hintergrund war eine stern-Recherche über liberale Finanzpraktiken, die uns eher wenig transparent erschienen. Am Donnerstag haben wir im stern über einige unserer Entdeckungen berichtet, etwa über den Verdacht, dass die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP womöglich über den Umweg über Firmengeschäfte eine verdeckte Spende zukommen hatte lassen.

Bereits am 23. Oktober hatte ich dazu der FDP-Pressestelle einen – zugebenermaßen langen – Katalog mit 16 Fragen übermittelt. Weil die Fragenliste so lang war, hatten wir der Partei mitgeteilt, dass wir einverstanden seien, wenn uns die Antworten erst nach sechs Tagen gegeben würden. Das sagte der FDP-Sprecher zunächst zu; doch dann kamen die Antworten doch erst am Freitagabend vorvergangener Woche – zusammen mit der Ankündigung, die  Liberalen würden sowohl unsere Fragen wie Antworten auf ihrer Homepage veröffentlichen.

Das taten die Liberalen dann auch sogleich, obwohl ich einer Veröffentlichung ausdrücklich widersprochen hatte. Worauf wir über unsere Anwältin die FDP auffordern ließen, unsere Fragenkataloge wieder zu löschen. Dieser Aufforderung folgte die FDP zunächst; die Fragen wurden wieder gelöscht. Doch Anfang letzter Woche standen unsere Fragen wieder online, sogar ergänzt um einige Zusatzfragen, die wir in der Zwischenzeit an die FDP gerichtet hatten. Bis wir vor dem Landgericht Hamburg die einstweilige Verfügung erwirkten.

Warum diese Klage? Journalisten haben das Urheberrecht an ihren Fragenkatalogen und an den Rechercheergebnissen, die sich in diesen Fragen widerspiegeln. Darauf hatte im Januar – zu Recht – auch der Anwalt des seinerzeitigen Bundespräsidenten Christian Wulff verwiesen. Bevor er die Anfragen an seinen Mandanten – auch meine – offenlegen konnte, brauchte er dazu das Einverständnis der Redaktionen, die angefragt hatten.

Dafür gibt es gute Gründe. Wenn wir Betroffene unserer Recherchen vorab konfrontieren, folgen wir unserer journalistischen Sorgfaltspflicht. Daraus folgt auch: Die Fragen spiegeln unseren vorläufigen Kenntnisstand. Derartige journalistische Mailanfragen sind also nicht für die digitale Ewigkeit formuliert.

Hinzu kommt: Wenn wir Journalisten nicht mehr darauf rechnen können, dass wir selbst entscheiden, wann wir unsere Erkenntnisse veröffentlichen, können wir uns aufwändige Recherchen kaum noch leisten – weil dann andere vorgewarnt sind, bis hin zu den Konkurrenzblättern. Wir leben – überwiegend  – vom Geld unserer Leser. Nur wenn wir ihnen neue Informationen bieten können, werden sie für unsere Inhalte bezahlen.

Der Gedankengang mag manchem radikalem Urheberrechtsgegner fremd klingen – doch von einer liberalen Partei hätte man erwartet, dass sie diese Problematik zumindest in groben Zügen begreift.

Nicht so die FDP-Bundesgeschäftsstelle. Dass wir mehrfach auf unsere Urheberrechte hingewiesen hatten, kümmerte dort keinen.

Dabei nutzten die Liberalen unsere Rechercheleistung ironischerweise sogar für die von ihr veröffentlichten eigenen Antworten. Am Montagabend vergangener Woche hatten wir weitere ergänzende Antworten der FDP auf einige ergänzende Fragen bekommen, unter anderem zum Eigenkapital einer FDP-eigenen Firma am Ende des Jahres 2001. Die Zahl war von den Liberalen in Deutscher Mark angegeben worden, konnte aber nach meiner Einschätzung nur auf Euro lauten. Ich fragte nach – und tatsächlich: Die FDP hatte die beiden Währungen verwechselt. In der auf der FDP-Website publizierten Version war der Betrag dann in Euro angegeben – dank der Nachhilfe des stern.

 

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59 Kommentare zu “Wie sich die FDP verrechnete
  1. Ich würde gerne wissen, ob der stern gegen eine Veröffentlichung vorgegangen wäre, nachdem der Bericht über die FDP abgedruckt worden wäre.

  2. @Kai König: Wir haben ja am Donnerstag bereits etwas zu dem Thema veröffentlicht. Aber unsere Fragen betrafen auch Themenkomplexe, zu denen wir – bisher – nichts veröffentlicht haben. Also sind wir am Donnerstag vor Gericht gegangen.

  3. Sehr geehrter Herr Tillack,

    herzlichen Glückwunsch! Sie haben mich überzeugt!

    Sie mögen es kaum glauben, aber mit ihrer Aktion haben sie – vermutlich ungewollt – der FDP mehr genutz als geschadet!
    Warum, wieso?
    Ganz einfach! Sie erlauben sich, auch mit der bisherigen Veröffentlichung in der o.g. Causa, die FDP zumindest in die Nähe der unerlaubten Parteienfinanzierung zu rücken! Transparenz wird dabei von ihnen klein und der Konjunktiv “Groß” geschrieben.
    Natürlich gehen sie davon aus, dass – egal ob sie Recht haben, irgend etwas hängen bleiben wird. Und natürlich hofften Sie auch, dass Ihre Anwürfe über die Agenturen so weit verbreitet werden, dass öffentlicher Widerstand seitens der FDP gegen diese Art “Journalismus” nicht nur erfolglos wäre, sondern sich verstärkend gegen die Liberalen richtete.
    Jetzt macht das Thomas-Dehler-Haus in Berlin etwas, was Ihnen nicht im entferntesten eingefallen wäre. Es veröffentlicht ihren Fragenkatalog samt der liberalen Antworten. Die FDP stellt genau das her, was von Politik seitens des Journalismus vehement gefordert wird: absolute Transparenz! Und sie (der Stern) klagen dagegen? Das würd ich, zumindest in Ansätzen, als schizophren bezeichnen!
    Auch wirft Ihre Aktion bezeichnender Weise etwas Licht auf den Umgang der Medien mit der FDP seit 2009. Neutral, unabhängig und objektiv? LOL! – Nein, selbst wenn irgend welche konjunktivierten Vorwürfe durch die FDP mit Transparenz begegnet werden, nehmen sie dieser Partei die Möglichkeit, angemessen und transparent reagieren zu können!
    Somit stellt sich nicht nur für mich die Frage, ob die FDP wirklich so schlimm ist, wie in den Medien dargestellt. Wir – mein Team und ich, bisher eher grün angehaucht – werden es ausprobieren. Wir haben heute auf Grund Ihres Blogeintrags und in Kenntnis der journalistischen Machtmechanismen unsere politische Neutralität endgültig aufgegeben und werden Mitglieder der FDP!
    Ihre öffentliche Antwort erwartend stelle ich Ihnen abschließend noch eine kleine, aber journalistisch doch interessante Frage: Wann setzen Sie sich mit den Geldflüssen und Treuhandverhältnissen der DDVG auseinander. Material hätten sie genug! Oder ist die DDVG zu mächtig, als dass man sich als Journalist mit der SPD anlegt?

    Mit freundlichen Grüßen

  4. Was hat denn das Veröffentlichen eines Interviews überhaupt mit Transparenz zu tun? Das ist wohl eher Heuchlerei – man kann ja davon ausgehen, dass die relevanten Inhalte so oder so veröffentlicht werden. Transparent wäre es gewesen, unter Verweis auf die veröffentlichten Antworten zusätzliche Informationen zu veröffentlichen – oder jegliche Zahlen in Eigeninitiative zu veröffentlichen.

  5. Hallo Herr Tillack,

    1. Ja, Sie haben Recht. Sie haben das Urheberrecht an Ihren Fragen und Rechercheergebnissen.

    2. Sie haben gegen die FDP gesiegt, doch haben Sie auch gewonnen? Irgendwann, wenn die letzte Printzeitung untergegangen ist, wird sie aus dem offenen Grab noch das Fähnchen mit dem ©-Symbol schwenken und uns zurufen, dass sie aber wenigstens im Recht war.

    Internet funktioniert anders.

    Viele Grüße

    Georg Sander

  6. Als Freund und Mitarbeiter eines Künstlers veröffentliche ich seit Jahrzehnten und bei Bedarf seine Interviews, wenn sie interessant sind; natürlich mitsamt der Fragen, damit man überhaupt weiß, worum’s geht. In Deutsch, Englisch, oder auch mal in Französisch. Neue Interviewanfrager werden sogar auf diese alten Interviews verwiesen, damit sie nicht immer die gleichen Fragen stellen und gut vorbereitet sind.
    Noch nie kam einer der (weltweiten) Journalisten oder Blätter auf die Idee, uns das zu untersagen. Ich weiß von vielen Kollengen und natürlich aus 40 Jahren Erfahrung, dass wir da nicht die einzigen sind.
    Geht der Papierpresse inzwischen so sehr der A’sch auf Grundeis?
    Auch ich vermute, das wird ein Rohrkrepierer. Der “Stern” hat doch seit der leidlich bekannten Sache damals sowieso nicht mehr den respektablen Ruf wie zuvor. Leider.
    Man hätte das irgendwie charmanter & humorvoller regeln sollen.

  7. Formal mögen Sie womöglich Recht haben. Aber die FDP hat alles richtig gemacht und der Stern macht sich lächerlich. Alle meine Bekannten schütteln den Kopf über so ein Verhalten. Und da ist keiner dabei, der verdächtig wäre, die FDP besonders lieb zu haben.
    So ein Vorgehen wie jetzt von der FDP kann man nur empfehlen. Im Ergebnis stellt sich der Stern das doch so vor: Wir fragen mal dies und das und am Ende veröffentlichen wir nach unserem Gusto die Antwort(en), mit der wir den Laden vorführen können. (Bzw: noch nicht mal: i.d.R. wird die Antwort ja aus dem Zusammenhang gerissen so interpretiert, wie es gerade in den Kram passt). Diese einseitige Auswahl ist jetzt mal dahin. Sehr gut.
    Zudem: wenn der Stern journalistisch an der Aufklärung interessiert wäre, müsste er doch froh sein, wenn über die Veröffentlichung der FDP andere Journalisten auf die Sache aufmerksam werden und ebenfalls recherchieren. (Viele Jäger sind des Hasen Tod). Dann würde eben mehrere Postille in der causa veröffentlichen. Na und? Dann wäre es doch immer noch interessant für den Leser, auf dessen Geld Sie scharf sind.

  8. “Journalisten haben das Urheberrecht an ihren Fragenkatalogen und an den Rechercheergebnissen, die sich in diese Fragen wiederspiegeln.”

    Journalisten haben aber auch das Recht, sich mit der deutschen Rechtschreibung zu befassen.

  9. Schönes Beispiel das aufzeigt, dass es den Verlagen bloß um das Verwerten von Informationen statt um das verbreiten von Informatioenn geht.

  10. Auch schön: “Weil die Fragenliste so lang war, hatten wir der Partei mitgeteilt, dass wir einverstanden seien, wenn uns die Antworten erst nach sechs Tagen gegeben würden.”

    Mit welchem Recht leitet der Stern denn überhaupt einen Anspruch auf eine Antwort her? Nach dem Motto: “Wenn ich frage, habe ich einen ANSPRUCH auf Auskunft.” Wie arrogant….

  11. Sie (stern) haben das Urheberrecht an Ihrem Fragenkatalog. Ihr Interviewpartner (FDP) hat das Urheberrecht an den Antworten. Somit steht zweifelsfrei fest, dass die FDP das Recht hatte, die ANTWORTEN zu veröffentlichen. Ohne die zugehörigen Fragen machen die recht wenig Sinn. Imo würde es daher Sinn machen, die Fragen mit Quellenangabe (Fragenkatalog Stern vom xx.xx.2012) zu veröffentlichen.
    Letzlich: Ich weiß nicht, was für Fragen sie gestellt haben, und vor allem wievielen Leuten Sie diese Fragen gestellt haben. Aber die journalistische Leistung liegt doch darin, die Antworten zu analysieren und Nachforschungen anzustellen. Wenn Sie dann einen Artikel schreiben, bei dem jeder Leser die Originalen Fragen und Antworten mit den von der FDP veröffentlichten vergleichen kann….., ist dann dann nicht sogar hilfreich für Sie?

    Meiner Meinung nach ein Beispiel für Spatzen mit Kanonen abschiessen. Und natürlich wieder der Heilsbringer für moderne Zeitungen: Urheberrecht.
    Wie gesagt, ich weiß nicht, welche Fragen Sie gestellt haben. Aber wollen Sie mir ernsthaft erzählen, dass niemand je zuvor diese Fragen formuliert hat? Oder lag Ihre Leistung im Zusammenstellen dieser Fragen? Die Quellenliste des Fragenkatalogs dürfte interessant sein.

  12. schwach lieber Stern. Von anderen Transparenz erwarten (und erhalten!) und dann selbst intransparent handeln.

    Was wäre los, wenn die FDP so etwas mit Verweis auf eigene Urheberrechte durchziehen würde?

    Der Stern hätte als einer der ersten einen frechen Artikel im Netz – so viel ist sicher.

  13. Das Veröffentlichen des ganzen Frage-Antworten-Katalogs ohne jede Änderung mag rechtswidrig sein, aber es muss der FDP ja erlaubt sein, sobald sie von Recherchen erfährt (ob durch Fragenkatalog oder anderweitig), auch verspätet noch in die Offensive zu gehen und ihre Version der Dinge darzustellen. Die FDP hat sich also nur dumm angestellt, grundsätzlich darf sie aber natürlich Texte über eigene Angelegenheiten veröffentlichen, wie sie will.

  14. Ihre Auffassung von Transparenz bedeutet, möglicherweise sinnfrei Fragen aufgrund eines falschen Verdachts (das mag ich Ihnen im konkreten Fall nciht unterstellen, aber soll bei Journalisten doch vorkommen) beantwortet zu bekommen, damit Sie daraus einen Artikel schreiben.

    Wenn nun der Befragte seinerseits die Informationen offenlegt, dann ist das natürlich für Sie blöd, da die Exklusivität und Brisanz flöten geht. Was Sie aber verkennen: dsa ursprüngliche Ziel, nämlich die Aufklärung (darum ging es doch, oder? Nicht um Sensationen?) wird doch wunderbar erfüllt – noch vielmehr als vorher, denn wer liest schon den Stern?

    Und mal gnz unter uns: die Großartigkeit der Leistung eines Fragenkatalogs unter den Schutz des Urheberrechts zu stellen… da haben Sie doch schon ganz andere Sachen abgedruckt, die rechtlich um Längen relevanter waren. Aber da ging es ja schließlich auch nicht um Schadensbegrenzung (wie jetzt bei der FDP) sondern um den Kampf im Namen der Wahrheit.

    Lehre aus der G’schicht: nur den Skandal zu wittern, ihna ebr nciht zu bekommen, kann nicht ernsthaft in einer erfolgreichen Klage münden. Das wäre doch allzu billig. selbst für den Stern.

  15. Auch wenn sie bzgl. Urheberrecht wahrscheinlich im Recht liegen ist das doch eine mehr als schwache Vorstellung des Stern und dieser Beitrag ändert nichts daran.

    Wäre ich Verantwortlicher bei der FDP hätte ich vielleicht ebenso gehandelt (wobei ich den Zeitpunkt später gelegt hätte). Ergebnisse sog. journalistischer Tätigkeit werden viel zu häufig unkritisch rezipiert obwohl (zunehmend?) der Bericht mit dem Kommentar verwechselt wird. Den Fragenkatalog offenzulegen ermöglicht dem Leser z.B. Weglassungen zu erkennen (was i.d.R. das Mittel der Wahl des Journalisten ist um den entsprechenden gewünschten Spin zu platzieren). Ich glaube neben dem finanziellen Aspekt herrscht auch einfach Ärger darüber, dieser Möglichkeit beraubt worden zu sein. Für Sie vielleicht doof, für die Erkenntnis allerdings nicht.

  16. ich bin gespannt, ob Herr Tillack im nächsten Stern nun ein Stück bringt, in dem er sich darüber auslässt, wie die FDP-Anhänger ihn auf seiner Website beschimpft hätten (wobei es hier sicher wie auch im rl nicht viele davon gibt…). Die spannende Frage: Darf er die Post hier dann im Stern veröffentlichen oder muss er aus Urheberrechtsgründen um Erlaubnis fragen?

  17. “In der auf der FDP-Website publizierten Version war der Betrag dann in Euro angegeben – dank der Nachhilfe des stern.”

    Soll ich jetzt wirklich auf Bildblog gehen und nachsehen, wie oft Stern und stern.de sich aufgrund eines Hinweises auf einen peinlichen Recherchefehler korrigiert haben?

    Die haben Euro und DM vertauscht? Und Sie habens entdeckt? Und dann haben die den Fehler korrigiert? Ist ja ein unglaublicher Vorfall! Die haben dafür bestimmt nicht mal Geld bezahlt! Also was Sie so aufzudecken wissen. Da fragt man sich doch, warum man Stern und stern.de nicht mit Qualitätsjournalismus in Verbindung bringt.

  18. Herrlich, da geht es wieder los: Das lustige Journalisten- und Medienbashing! Alle böse, berichten nicht die Wahrheit, biegen sich die Wirklichkeit zurecht, ständig haltlose Vorwürfe an die FDP. Uhjujujh, und die wollen tatsächlich mit ihrem Nachrichtenmagazin Geld verdienen? Pfui, und das in Zeiten des transparenten Webs! Ja sicher wollen die das und in den Zeiten des www unter deutlich erschwerten Bedingungen.

    Was würden Sie alle sagen, wenn ein Maschinenhersteller die Pläne einer neuen Maschine an einen Zulieferer schickt, mit der Bitte, ob bestimmte Teile vom Zulieferer hergestellt und geliefert werden können. Der Zulieferer will nun aber die totale Transparenz, stellt diese Pläne ins Netz, die Konkurrenz des Maschinenherstellers kopiert die Pläne und der Hersteller und Erfinder wird um den Lohn seiner Arbeit betrogen, weil er weniger Maschinen verkaufen kann, hat sich seine Entwicklungsarbeit nicht gerechnet. Dann würden hier alle \Industriespionage\ schreien und den Zulieferer verteufeln.

    Und natürlich muss die FDP nicht antworten – so von wegen Ultimatum – als Partei tut sie aber besser daran. Sonst steht da: \War nicht zu einer Auskuft bereit\. Genauso, als ob der Zulieferer nicht antwortet, ob er die Teile nun liefern kann oder nicht. Den Zulieferer würde ich dann eben nicht weiter empfehlen – die FDP auch nicht! Die Parteien wollen die Medien nutzen, um Programmatisches zu transportieren, aber lieber schweigen, wenn es unangenehm werden könnte.

  19. Mal ne andere Frage. Der Verlag Neven duMont hat 2006 der SPD 50.1% der Frankfurter Rundschau abgekauft. Seitdem hat die Rundschau nur Verluste gemacht und ist nun insolvent. Wie wäre es, wenn Sie da mal auf den Verdacht von verdeckter Parteienfinanzierung recherchieren würden?

  20. Der Artikel ärgert mich weil er so falsch und tendenziös ist.
    Es wird behauptet, bereits der Anwalt des damaligen Präsidenten Wulff hätte festgestellt, dass Journalisten dass Urheberrecht an eigenen Fragenkatalogen hätten.
    Das hat er aber nicht. Er hat lediglich festgestellt, dass Journalisten das Recht am eigenen Wort hätten. Das ist aber ETWAS GANZ ANDERES!
    Damit etwas unter das Urheberrechts fällt, benötigt es eine gewisse Schöpfungshöhe. Die ist mit Interviewfragen in der Regel nicht gegeben.
    Ich kenne die Fragen nicht, aber eine (Ergänzungsfrage) lässt sich ja leicht rekonstruieren:
    “Müsste das Eigenkapital der FDP-eigenen Firma nicht in Euro angegeben worden sein?”
    Wo liegt hier die Schöpfungshöhe?
    Ohne auch nur eine Frage offenzulegen, wird unter Bezug auf das Urheberrecht suggeriert, dass die nötige Schöpfungshöhe vorliegt. Ich bezweifle, dass das so ist.
    Aber der FDP vorzuwerfen, das Urheberrecht zu verletzten, macht sich in der heutigen Zeit ja recht gut.
    Für mich ist dabei aber der STERN der Verlierer, auch wenn ich die Motivation für den Artikel verstehe.
    Bossa

  21. übrigens, die SPD hat nie veröffentlicht, was sie eigentlich für die Anteile an der Rundschau erhalten hat, bzw. was sonst so vereinbart wurde

  22. Ich bin ja wahrlich kein Fan der FDP, aber das was sich der Stern hier geleistet hat ist einfach nur ein blöder Witz.

    Endlich versucht eine Partei mal etwas Transparenz zu zeigen und dann kommt so was.
    Danke, das war ein Bärendienst für die Demokratie.

  23. Das war wohl ein Schuss ins Knie. Meine Sympathie gilt der FDP, die hier für Transparanz sorgt. Angesichts einer leider doch oft tendenziösen oder verzerrenden Berichterstattung vieler Journalisten sollte das ruhig öfters passieren.

  24. Die FDP hat sich verrechnet? Verstehe ich nicht!
    Peinlich ist doch eher das Verhalten des Stern. Zum einen Licht ins vermeintlich Dunkel bringen wollen, dann aber im nächsten Moment Transparenz beklagen und diese sogar mit juristischen Spitzfindigkeiten verbieten lassen. Armselig!

  25. “Jetzt sind wir als Redaktion des “stern” gegen eine Partei vorgegangen.” LOL – Jeder findet den Fehler: das JETZT. Der “stern”, der diesen Namen trägt, geht fast jede Woche gegen diese Partei vor. Schade, dass es heute keinen Karl Kraus mehr gibt, der darüber schreiben kann.

  26. “Journalisten haben das Urheberrecht an [...] den Rechercheergebnissen, die sich in diesen Fragen widerspiegeln.”

    Also für diese Behauptung würde mich ja mal die Rechtsgrundlage interessieren.

  27. Weiter so STERN

    Der Stern als Speespitze des deutschen Journalismus. Hat er sich wieder um diesen verdient gemacht!!!
    Wo kommen wir auch hin, wenn die FDP einfach die Fragen und Antworten der Öffentlichkeit zugänglich macht. Da könnte ja jeder Befragte kommen und die vom Stern geforderte Transparenz eigenmächtig selbst umsetzen.

    So einfach geht das nicht hier!

  28. Das ist letztendlich nichts weiter als Unterdrückung der freien Meinungsäußerung unter Vorspiegelung des Urheberrechts.

    Die gleiche Methodik wird verwendet, um unliebsame Berichterstattung (z.B. über Abmahnungen) von vornherein zu unterdrücken.

    An Stelle der FDP hätte ich die Fragen umformuliert und stehen lassen, einfach aus Prinzip.

  29. Und noch etwas: Eine “einstweilige Verfügung” kann man leicht mal erreichen, dabei wird der Sachverhalt gar nicht weiter geprüft. Ich hoffe, dass die FDP den Mut hat, das in einer richtigen Verhandlung durchzuziehen.

  30. Urheberrecht auf die Fragen, die einem Politiker gestellt werden?

    Das ist mit das lächerlichste, was ich diesen Monat gelesen habe.
    Eine ganz traurige Nummer, Stern.

  31. Ich bin kein Freund der FDP und auch kein “radikalre Urheberechtsgegener”.

    Aber mit diesewr Geschichte machen Sie sich nun wirklich lächerlich.

    Ich kann verstehen das ein berechtigtes Interesse besteht das die Fragen erst nach der Veröffentlichung im Stern online gsetellt werden, aber hier das Urheberecht geltend zu machen ist übertrieben.

  32. Liebe Urheberechts-Kommentatoren,

    Ihr müsst das Schutzgut des Urheberrechts im Auge behalten, das so genannte geistige Eigentum. Man kann das Gesetz ja schofel finden, aber im geltenden Urheberrecht ist das Interesse an der Penunze, die man aus seiner Schöpfung ziehen kann, geschützt. Insofern ist die Reaktion des Sterns verständlich, und der Beschluss des LG Hamburg vermutlich auch von Bestand.

  33. Wenn man diese Seite besucht kommt ab und zu der Hinweis:

    “Für diese Website ist ein anderer Google Maps-API-Schlüssel erforderlich. Ein neuer Schlüssel kann unter http://code.google.com/apis/maps/documentation/javascript/v2/introduction.html#Obtaining_Key generiert werden.”

    Sollte Sie aufgrund meines Hinweises diese Meldung beseitigen, bitte ich um folgende Würdigung an prominenter Stelle auf Ihrer Website:

    “stern.de hatte nicht rechtzeitig einen neuen Google Maps-API-Key erzeugt. Auf der Stern-Website wurde dann der Fehler korrigiert – dank der Nachhilfe von Tim Krahnert.”

    Ich danke im Voraus.

  34. Die FDP hat das richtige gemacht! Warum mussten sie die ganzen Antworten herunternehmen? Wo ist die Logik, einer Partei zu verbieten, öffentlich auf Fragen zu antworten? Ich wäre ja dafür, dass die FDP während des Verfahrens wenigstens die Antworten online stellt, die Fragen können gerne offline bleiben…

  35. Also ich habe mir gerade die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach dem Leben nach dem Tod, nach dem Schöpfer, dem Huhn und dem Ei, den Lottozahlen der nächsten Woche und trotz Prior Art alle Fragen mit der Antwort 42 gesichert.

    Ich verbiete daher ausdrücklich über die genannten Punkte nachzudenken, geschweige denn, eigene Ergebnisse zu veröffentlichen. Danke.

    Die FDP frage ich zudem, was sie macht, wenn sie bei der nächsten Wahl nicht in den Bundestag kommt, wer der nächste und übernächste Vorsitzende wird und – mit der Option der individuellen Ergänzung: Wo denn das “Geld” herkommt, wer den Flug, den Vortrag oder das Essen bezahlt hat und warum die Spende nicht angegeben war. Ich bitte den Stern mein Urheberrecht an den genannten Fragen zu respektieren und lieber weiter große Fotos zu drucken.

  36. Bei allem Respekt, Herr Tillack, aber ihr Anspruch auf ein Urheberrecht auf Ihre Fragen ist unsinnig. Wenn ein Journalist eine kritische Anfrage an eine Partei, eine Behörde, oder an welche Organisation oder Person auch immer richtet, dann tritt er damit in den öffentlichen politischen Diskurs ein, und muss sich an die Spielregeln des demokratischen “fair play” halten. Das bedeutet: der Angesprochene hat das Recht zu antworten, und zwar in einem Forum seiner Wahl, und, wenn es sein muss, mit wortwörtlicher Wiederholung der Fragen. Man mag den Stil der Antwort kritisieren; und wenn sie herablassend oder gar beleidigend ist, oder den Fragenden böswillig bloßstellt, kann sie auch ein Fall für die Gerichte sein. Aber solange jemand bei Ihnen keinen Vertrag unterschreibt, darf er frei darüber reden, worüber er sich mit Ihnen ausgetauscht hat.

  37. Lieber Stern , ihr seite eine linkes drecks Blatt , was kein Schwein mehr liest. Unnötiger provokanter Fragenkatalog, beantwortet doch eure Fragen selbst und lasst uns mit eurem scheiß geschwafel in ruhe!

  38. Lieber Stern,

    so habt ihr’s also mit der Transparenz…? Kenne mich beileibe nicht so mit dem Urheberrecht aus. Möglicherweise habt ihr diesbezüglich auch Recht. Aber euer Verhalten nützt der FDP wesentlich mehr, als dass es ihr schadet. Glaubt ihr nicht auch?

    Die FDP hat hier aus einzig Richtige getan: sie hat Fragen, die aus Recherchegründen an sie gestellt werden, gemeinsam mit den dazugehörigen Antworten veröffentlicht. So konnte jeder Besucher der Website sich einen eigenen Eindruck des Sachverhaltes machen, ohne spätere ggf. wertende Eingriffe des ‘Sterns’ bzw. auch vielleicht dem ein oder anderen weggelassenen Nebensatz.

    Diese Klage ist nicht nur bzgl. der FDP lächerlich, sie wäre es auch für jede andere Partei in Deutschland. Wer Transparenz einfordert, der muss auch Transparenz aushalten können.

    Meinen Beitrag schließe ich mit einem Satz von Herrn Jörges, einem Ihnen wohl durchaus bekannten Reporter:

    “…und die Kommunikation mit dem Volk, die Transparenz schafft, Handlungen und Motive geduldig erklären müsste, wird für weitgehend verzichtbar gehalten…”
    (Zitat aus dem “Zwischenruf” im STERN Nr. 33 aus dem Jahr 2011)

  39. Wie kann es sein, dass der Stern ein Anspruch im Sinne des Urheberrechts auf Informationen erhebt, zu denen jeder Bürger nach bekanntwerden Zugang haben sollte? Wie kann eine Demokratie funktionieren, wenn durch solche Mittel Transparenz gezielt boykottiert wird? DAS GEHT JA MAL GAR NICHT!
    DER STERN IST FÜR MICH GESTORBEN!

    Da kann man von der FDP halten was man will: DIE FDP HAT DIE EINZIG RICHTIGE ENTSCHEIDUNG GETROFFEN! Verrechnet hat sie sich jedenfalls nicht, denn meine (und offensichtlich nicht nur meine) Unterstützung hat sie!

    Ganz nebenbei finde ich es eine Frechheit, wie hier von “liberale Finanzpraktiken” gesprochen wird. Als gehörte es zum liberalen Handeln, etwas illegales zu tun. Denn genau das unterstellen Sie der FDP.
    Für mich ist ganz klar: SIE VERSUCHEN OFFENBAR FAKTEN ZU VERSCHLEIERN, DIE NICHT IN IHR WELDBILD DER “KORRUPTEN FDP” PASSEN!
    Ein Jammer, dass sie sich trauen, der FDP zu verbieten sich zu verteidigen!

    Ganz nebenbei:
    Warum hört man eigentlich keine kritischen Stimmen zu Unternehmenspraktiken der SPD? Zugegebenermaßen ist es nicht illegal, aber warum ist denn das Kreuzfahrtschiff der SPD auf Madeira gemeldet? Weil hier in Deutschland zu hohe Steuern und Sozialabgaben anfallen!

  40. Noch nie habe ich in meinem Leben eine so lächerliche Reaktion eines Journalisten auf eine überraschend positive Reaktion einer politischen Partei gelesen. Ich hoffe sehr, dass Sie sich nochmals genau überlegen was Sie da fabriziert haben und personelle Konsequenzen ziehen.

  41. Vielleicht sollten Sie sich, Herr Tillack, mal Gedanken über ihr Verständnis von Transparenz machen… und weil das insbesondere durch die obigen Kommentare auch eigentlich schon erledigt wurde, können Sie sich direkt folgender Frage stellen: Nämlich der, ob Sie und Ihre Stern-Kollegen sich überhaupt noch als Journalisten bezeichnen sollten. Denn Ihre Intention ist nicht investigativer sondern manipulativer Art. Durch Ihre -zum Glück vereitelte- willkürliche “Berichterstattung” tragen Sie nicht der MEINUNGSBILDUNG sondern der GEHIRNWÄSCHE bei.

    Die Aktion des Stern lässt sich mit 2 Worten zusammenfassen:
    1) Inkonsequent
    2) PEINLICH!

    Danke für diesen Artikel! Köstlich!

  42. Scheinbar haben manche Leute, die hauptberuflich das hohe Roß der Moral reiten, Probleme damit, zu erkennen, ab welchem Punkt sie selbst amoralisch handeln.

    Werter Herr Tillack, natürlich ist es doof, wenn die FDP Ihren Plan, einen bösen Artikel über deren Verstrickung in Finanzierungsmodelle usw.pp. zu schreiben, torpediert. Ihre Reaktion zeugt allerdings von einem gewissen Verlust an Bodenhaftung: Sie glauben doch nicht im Ernst, daß Sie Ihr persönliches Problem hier so gedreht bekommen, daß Sie einen Angriff auf – ja, auf was überhaupt? – daraus konstruieren können.

    Zeigen Sie Haltung: sie wollten einen Schlag setzen, ihr Gegner (warum ist eigentlich eine Partei ihr „Gegner“?) hat Ihnen den Wind aus den Segeln genommen – hören Sie auf zu weinen und suchen Sie nach einem neuen Ansatzpunkt, wenn es denn einen gibt.

    Hochachtungsvoll

  43. natürlich kann ein fragenkatalog unter das urheberrecht fallen. aber evtl. wird er vor diesem hintergrund erst schützenswert in verbindung mit den antworten (schöpfungshöhe). die sache war also vor dem urteil lange nicht so eindeutig wie sie glauben. aber vielleicht gings auch weniger darum, vielleicht hat sie einfach die chuzpe der fdp provoziert, ihnen das selektive zitieren des fragebogens unmöglich zu machen.

  44. Pingback: Stern contra FDP? | Hans-Martin Til

  45. Auch noch einmal der Hinweis von der FDP-Seite:

    \stern\-Redakteur Hans-Martin Tillack schreibt heute in seinem Blog: \Natürlich hätte die FDP jederzeit die Möglichkeit gehabt, ihre Antworten an uns in eigenständiger Form auf ihrer Website zu veröffentlichen – also ohne unsere Fragen. Das wollten die Parteioberen bisher nicht. Sie können es gerne jederzeit nachholen. Niemand hindert sie daran. Deshalb ist auch der Vorwurf falsch, wir hätten ein Monopol auf Fakten verlangt.\
    Dieser Rechtsauffassung schließen wir uns gern an.

    Allerdings hatte die Justiziarin des Verlags Gruner und Jahr mit Schreiben vom 8. November der FDP mitgeteilt: \Ich gehe davon aus, dass Sie den Fragenkatalog samt Antworten bis heute 14 Uhr von den Internetseiten wieder entfernen lassen. Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir unseren Anwalt bemühen.\ Was dann auch geschah.

  46. Hallo Herr Tillack,

    Wie wäre es, wenn Sie nun zugeben würden, dass Sie sich wohl verrannt haben in Ihrer FDP Hatz, nachdem die Bundestagsverwaltung da wohl nach Prüfung eine ganz andere Haltung einnimmt.

    Mal ein kleiner Tipp für nen Skandal der SPD:

    Kürzlich hat die NRW Staatskanzlei auf Nachfrage der Piraten eine Liste aller von Rot-Grün mit Aufträgen bedachten Agenturen veröffentlicht. Auffällig dabei ist, dass kurz nach der Wahl, die ein-Mann Agentur Barracuda GmbH aus Köln von der Staatskanzlei mit einem schönen ausschreibungsfreien Auftrag zu einem sehr schwammig und generell gehaltenen Thema bedacht wurde. Wenn Sie nun noch Ihre investigativen Instinkte auch außerhalb der FDP etwas anstrengen, werden Sie feststellen, dass genau diese Agentur für Hannelore K’s online Kampagne inklusive ghostwriting der Facebookseite zuständig ist.

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt

    Sie dürfen diesen meinen Text übrigens gerne zitieren

  47. Sorry, aber dazu fällt mir eigentlich nur eins ein: Oh Gott, ist dass armselig und peinlich… Obwohl ich natürlich durchaus verstehen kann, dass dem Stern nicht an einer Veröffentlichung eines z. B. gesamten Fragenkatalogs gelegen ist. Wo kämen wir dahin, wenn plötzlich der Zusammenhang der tatsächlich gegebenen Antworten zu den Fragen einfach abgedruckt würde? Es hat immer noch die Redaktion zu entscheiden, welcher Teil einer Frage abgedruckt werden soll, damit dann in Verbindung mit der gegebenen Antwort auch tatsächlich das Meinungsbild erscheint, welches sich die Redaktion wünscht… Naja, ich dachte immer das sein Boulevardblatt-Niveau… Hmm, ist es wohl auch… Aber, ich denke alles in allem werden sie wahrscheinlich noch ein Dankesschreiben der FDP bekommen, so viel positive Publicity hatte die Partei seit Jahren nicht mehr…

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